| In der heutigen Zeit hat man es nicht mehr schwer einen Hosting Anbieter zu finden, sondern viel mehr den richtigen unter allen Anbietern zu ermitteln. Die besten Anbieter haben sowohl Shared Hosting (auch als Virtual Hosting bekannt) und Dedicated Hosting im Angebot. Doch welches für einen an besten geeignet ist, kann nicht so einfach gesagt werden. Es gibt eine menge Variablen, die man bedenken sollte, bevor man sich für eine der beiden beliebtesten Hosting Arten entscheidet. Bei Shared Hosting teilt man sich den Speicherplatz und auch die gesamte Hardware, sowie die Internetverbindung mit anderen Teilnehmern. Dies bedeutet aber auch, dass man unter anderem die gleiche IP Adresse hat, was zu ein paar Problemen führen kann, die später noch detaillierter besprochen werden. Die Vorteile beim Shared Hosting sind natürlich die finanziellen Aspekte. Da man den Server mit mehrere Personen teilt, senken sich natürlich auch die Kosten, die aber auch wieder davon abhängen, für welchen Hosting Plan man sich entschieden hat. Dieses Hosting bietet sich für semi-professionelle Webseiten an, da sie einen günstigen Einstieg in die Welt des Hosting liefern. Als Nachteil sollte zunächst der Punkt der gemeinsamen IP Adresse angesprochen werden. Die IP Adresse ist wie im echten Leben die Hausnummer, also eine eindeutige Kennung. Wenn nun ein anderer „Mitbewohner“, in diesem Fall anderer Webseitenbetreiber, Mist baut und wegen diesem die IP für bestimmte Dienste gesperrt wurde, so trifft es wohl oder übel auch Sie, obwohl Sie überhaupt nichts gemacht haben. Dies sollte man immer bedenken, bevor man sich für Shared Hosting entscheidet. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Ping- und Antwortzeiten nicht immer die besten sind. Wenn der Server gerade ein hohes Traffic Aufkommen verzeichnet, so kann es sein, dass man die Webseite kurz nicht mehr gut erreichen kann. Diesen Fehler kann man allerdings beheben, wenn man zusätzlichen Traffic beim Hosting Anbieter kauft, der in der Regel im nächst höheren Hosting Paket enthalten ist. Bei vielen Anbietern kann man den Traffic auch separat erwerben. Dies sollte man schon im Vorfeld mit dem Kundensupport klären. Dedicated Hosting ist die andere Alternative. Bei dieser Art des Hostings, bekommt man einen dedizierten Server, also einen Server, auf den man nur selbst Zugriff hat. Hier hat man den großen Vorteil, dass man sich keine Ressourcen teilen muss wie beispielsweise die CPU, Arbeitsspeicher oder die wie oben bereits angesprochene IP Adresse. Hier hat man volle Kontrolle über alles was auf dem Server passiert, allerdings auch die volle Verantwortung. Man kann die Konfiguration selbst bestimmen, selbst entscheiden welche Programme installiert sein sollen und vieles mehr. Zugang bekommt man in der Regel via SSH und kann die Befehle in einer Konsole absetzten, was allerdings Kenntnisse im Bereich Linux voraussetzt. Der Vorteil liegt auf der Hand: Man ist sein eigener Herr und kann somit selbst das Level der Sicherheit bestimmen. Da man bei diesem Hosting überhaupt nichts mit anderen teilen muss, steht einem natürlich auch mehr Traffic zur Verfügung. Zudem bekommt man keine Abstrafungen, die man durch Webseiten und Suchmaschinen bekommen kann, wenn irgendeine Form des Missbrauchs von einer bestimmten IP Adresse entdeckt wurde. Der einzige Nachteil ist natürlich der höhere Preis. |
