Wer dachte, dass es für einen Webdesigner genügt, sich mit „einfachem“ HTML auseinander zu setzen, liegt schlichtweg falsch. Durch die rasante Entwicklung des Internets steigen auch die Anforderungen an den Webdesigner stetig. Immer größer wird die Nachfrage nach dynamischen Webanwendungen und dieser Artikel zeigt auf, was der Webdesigner alles wissen muss.
- JavaScript/ DHTML – Dies sind moderne Skriptsprachen, die hauptsächlich verwendet werden, um die Skripts clientseitig laufen zu lassen. Somit wird dem Benutzer. Durch diese Sprache lassen sich seitens des Webanwenders Inhalte nachladen lassen, wenn diese gewünscht oder notwendig sind.
- PHP – diese Sprache kann man praktisch als das „Schweizer Taschenmesser“ eines Webdesigners ansehen. Ein guter Webdesigner hat nicht nur Grundkenntnisse im Bereich PHP, sondern hat auch das nötige Wissen, den Code so effektiv wie möglich zu gestalten. Diese Sprache wird zur serverseitigen Programmierung verwendet und der Benutzer merkt gar nicht, was im Hintergrund für komplexe Arbeiten erledigt werden.
- Perl, Java und ASP – auch dies sind Sprachen, die alle für die serverseitige Programmierung verwendet werden. Prinzipiell kann man mit allen erwähnten Sprachen eine Lösung erschaffen. Jedoch sind diese hinsichtlich der Effizienz bei manchen Sprachen einfach besser und ein guter Webdesigner weiß stets, wann er welche Sprache einsetzt umprogrammierung, die Webseite so effizient wie möglich zu gestalten.
- SQL – Heute reicht es lange nicht mehr, eine einfache Webseite ins Internet zu stellen. Wer beispielsweise ein Forum betreiben will, kommt nicht darum herum, dieses auch an eine Datenbank wie MySQL oder Oracle anzubinden. Somit können sich die Benutzer jederzeit durch eine bestimmte Benutzername/Passwort Kombination einloggen. Ein guter Webdesigner kennt die wichtigsten SQL Befehle und kann gängige Probleme, die in Verbindung mit einer Datenbank auftreten können eigenständig lösen.
- Betriebssysteme – dies ist ein Wissensbereich, der jetzt nicht auf dynamische Webseiten zurückzuführen ist. Wer in der heutigen Zeit jedoch eine eigene Internetpräsenz anbieten will, muss auch dafür sorgen, dass sie auf einem Server liegen, der zum einen rund um die Uhr erreichbar ist und zum anderen ein hohes Maß an Sicherheit aufweist. Aus diesem Grund werden häufig Linux/UNIX Betriebssysteme verwendet. Der Webdesigner hat auch das notwendige Wissen, diese Betriebssysteme zu bedienen und eventuell auftretende Fehler so schnell wie möglich zu beheben.
Natürlich war dies noch lange nicht alles, was ein guter Webdesigner so alles wissen muss. Es versteht sich natürlich auch von selbst, dass diese kurz angesprochenen Punkte einen derart enormen Funktionsumfang haben, mit der man die Erstellung einer dynamischen Webseite perfektionieren kann. Man kann nicht erwarten, dass ein Webdesigner alles im Kopf hat, jedoch weiß er sich schnell zu helfen und findet die gesuchten Befehle oder benötigten Code Fragmente in kürzester Zeit.
Dynamische Webseiten sind die Zukunft des Internets, da sie einfach viel mehr Möglichkeiten bieten als rein statische Webseiten. Ebay und Amazon sind typische Beispiele für dynamisch erstellte Webseiten, bei denen eine Menge kompetenter Webdesigner am Werk waren. Der große Vorteil ist, dass man die Webseiten so erstellen kann, dass jeder Besucher eine auf ihn zugeschnittene Webseite mit dem passenden Angebot präsentiert bekommt.
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