| Als Webdesigner hat man es nicht immer einfach. Man muss Kunden organisieren und dafür sorgen, dass auch neue Kunden und Suchmaschinen von der eigenen Präsenz Wind bekommen. Die restliche Zeit verbringt man dann mit dem reinen Webdesign. Auch dies ist nicht so einfach und man benötigt eine gewisse Strategie und Kenntnisse um die Elemente, die besonderes Augenmerk verlangen. Das Webdesign ist die Schlüsselkomponente bei der Entwicklung von Internetauftritten. Die Inhalte sollen dem Leser so präsentiert werden, dass sie nicht als störend aufgefasst werden und natürlich auch so, dass er sich nicht extra seine Lesebrille heraus holen muss. Es ist wichtig, dem Kunden eine ordentlich gestaltete Webseite zu präsentieren, bei der er mühelos zwischen den Seiten hin und her navigieren kann. Zudem wird dem Webdesigner auch häufig noch die Suchmaschinenoptimierung überlassen, was auch gewissen Know-How und Hintergrundwissen abverlangt. Zurück auf die Elemente, auf die man besonderes Augenmerk legen sollte gibt es Texturen, Linien, Schattierungen und Farben zu beachten. Alle Komponenten sollen miteinander harmonieren ohne sich gegenseitig in der Wirkung aufzuheben. Aus diesem Grund haben professionelle Webdesigner in der Regel ein fundiertes Wissen über Farben und wie man diese miteinander kombinieren kann, um dem Benutzer eine für das Auge angenehme Internetpräsenz präsentieren zu können. Zudem sollte man als Webdesigner auch speziell auf die Spalten, Zeilen, Zwischenräume sowie Schriften usw. legen. Manche Schriftarten bieten sich für Webauftritte besser an als andere und der gute Webdesigner weiß wie man diese Schriftarten implementiert und so in die Präsenz einbaut, dass diese angenehm zu lesen sind (richtige Größe, Zwischenräume usw.). All diese Elemente im Auge zu behalten und bereits während der Erstellung der Internetpräsenz im Hinterkopf zu behalten ist eine Gabe, die den professionellen Webdesigner vom Neuling unterscheidet. Der Fachmann kann Webdesign Templates erstellen, die all die erwähnten Elemente miteinander vereinen. Man sollte auch bedenken, dass ein Webdesigner aus technischer Sicht viel für sein Werk machen kann. Die Sprache HTML bietet so viele Variablen, die verwendet werden können (und manchmal auch müssen), um eine professionelle Webseite zu erstellen. Bereits während der Programmierung sollte man als Fachmann wissen, dass manche Browser Dinge anders darstellen als andere und somit fällt für den Designer gleich mehr Arbeit an, wenn er die Webseite so erstellen will, dass sie mit allen gängigen Browsern (Internet Explorer, Firefox, Safari usw.) ein ordentliches Erscheinungsbild an den Tag legt. Eine weitere Komponente, die man als Webdesigner kennen sollte, sind die verschiedenen Formate von Headern, Bannern und Grafiken, die sich auf der Webseite befinden sollen. Der Fachmann sollte genau abschätzen können, in welcher Größe diese Elemente erscheinen sollen und auch in der Lage sein, dynamische Mechanismen zu erstellen, so dass verschiedene Einstellungen der Browser abgedeckt sind. Eine weitere wichtige Komponente sind die Datenbankanbindungen, welche interaktive und dynamische Designs für ihre Webseiten liefern. Hier reicht es nicht nur, die Datenbankanbindung an sich zu erstellen, sondern diese auch durch Sprachen wie ASP, PHP oder ColdFusion zu programmieren. Macromedia Flash ist auch eine Komponente, die oft in Vergessenheit gerät, obwohl es immer mehr Internetauftritte gibt, bei denen diese Technologie zum Einsatz kommt. |
