Tipps vom Webdesigner – der Einsatz von Flash Technologien

Als das Internet noch ganz neu war, wurden Webseiten generell statisch erstellt. Zu dieser Zeit konnte noch niemand ahnen, dass die Entwicklung so rasant gehen wird und sich immer wieder neue Technologien entwickeln, mit denen man dem Webdesign zu neuem Glanz verhelfen kann. Eine dieser Technologien ist Macromedia Flash, der wir uns in diesem Artikel widmen.

Heute findet man kaum mehr eine Webseite im Internet, die nur aus statischen Seiten besteht und wenn, dann kann man sich sicher sein, dass diese nicht zu einem großen Unternehmen gehört, sondern aller höchstens von Sohnemann für Omas neueste Kuchenrezepte erstellt wurden. Dynamische Webseiten sind heute der Großteil der im Internet anzutreffenden Webseiten und nicht selten wird die Flash Technologie eingesetzt, um dem Webdesign noch den letzten Schliff zu verpassen.

Macromedia Flash wurde ursprünglich für den professionellen Webdesigner entwickelt und ist in der heutigen Zeit eine der beliebtesten Technologien, die man im gesamten World Wide Web anzutreffen kann. Mit Macromedia Flash können einfache Animationen, bis hin zu komplexen und interaktiven Applets erstellt werden, mit denen der Benutzer interagieren kann und somit das Gefühl bekommt, als wäre die besuchte Webseite lebendig. Es gibt sogar Webseiten, die völlig auf der Flash Technologie basieren. Diese Vorgehensweise hat zwar ein paar Vorteile, aber auch eine Menge Nachteile, die man sich bewusst machen sollte.

Wer sich dazu entschließt, die Flash Technologie für das Erstellen des Webdesigns zu verwenden, hat volle Kontrolle über das Design. Man kann Animationen einbauen, Interaktivität mit dem Benutzer erzeugen und es gibt beinahe keine Grenzen. Flash wäre diesbezüglich die Lösung, wenn man ein atemberaubendes Webdesign erstellen will, jedoch gibt es auch hier eine Schattenseite.

Eine Webseite, die beispielsweise nur auf der Flash Technologie basiert, kann niemals das volle Potential der Browser nutzen. Eine Einschränkung ist beispielsweise, dass der „Back“ Button des Browsers nicht richtig funktioniert und die ganze Seite neu geladen wird, das natürlich nicht im Sinne des Betrachters liegt. Ein solches Verhalten wird den Besucher der Webseite früher oder später ärgern, da es für ihn Arbeit ist, zu den Orten zu gelangen, zu denen er will. Ein weiteres Problem, das sich aus dem Einsatz der Flash Technologie für die komplette Webseite ergibt ist, dass man die Seiten nicht aus dem Browser heraus ausdrucken kann.

Das größte Problem ist jedoch folgendes: Suchmaschinen können Flash nicht lesen! Dies bedeutet, dass man niemals die Möglichkeit hat, Besucher über Suchmaschinen zu erhalten. Dies ist ein enormer Nachteil, da heute die Suchmaschinenoptimierung ebenfalls ein Thema ist, welches viele professionelle Webdesigner ebenfalls kennen und für die Kunden anbieten können. Was ist nun die Lösung für dieses Problem?

Am besten ist es, wenn man sich ein gewöhnliches dynamisches Webdesign erstellt und dieses mit ein paar einzelnen Flash Animationen „verschönert“. Das Sprichwort „weniger ist oft mehr“ sollte stets der Grundsatz beim Einsatz von Flash Elementen sind. So kann man seinem Webdesign immer noch das gewisse Etwas verleihen, ohne auf die Vorteile der Sucmaschinenoptimierung und des Traffics verzichten zu müssen, der von Suchmaschinen wie Google oder Yahoo kommt.